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Siberfische bekämpfen

Silberfisch

© depositphotos.com @ avstraliavasin

wie man die jahrmillionen alten Tierchen los wird

Silberfischchen zählen zu den ältesten Tieren, die sich auf unserer kunterbunten Welt finden lassen. Sie sind ungefähr einen bis zwei Zentimeter groß und fallen durch ihre silbrig schimmernde Haut auf. Man zählt sie zur Gattung der Fischchen, bei welchen es sich um eine Ordnung von Insekten handelt.

Es gibt Exemplare, die eine gesamte Körpergröße von bis zu zehn Zentimeter erreichen können. Doch diese leben in Portugal. In diesem Artikel beschäftigen wir uns hauptsächlich mit den Silberfischen, die in den heimischen vier Wänden zur Plage werden können. Trotz ihrer zum Teil hohen Robustheit können sie aber bei Weitem nicht mit den urzeitlichen Bärentierchen aus dem Weltraum mithalten.

Woher kommen Silberfische? Auf der ganzen Welt finden sich bis zu 470 verschiedene Arten von Fischchen. Die meisten von ihnen sind sehr exotisch und ausschließlich im Tropengebiet unterwegs. Bis auf die Vorliebe von warmen Temperaturen, welche eine hohe Luftfeuchte aufweisen, haben die einzelnen Rassen nicht viel gemein.

Nach Europa sind sie durch die Menschen gelangt, welche die Silberfischchen auf Reisen mitgebracht haben, ohne das allerdings großartig bemerkt zu haben.

Bei uns gibt es ungefähr sechs Gattungen an Fischchen, die sich in des Menschen Wohnraum ausbreiten. Sie variieren in ihrer Farbe und können mal dunkler, mal silbern wirken. Nicht alle schimmern sie. Der nächste Verwandte der Silberfischchen wäre das Ofenfischchen, welches hitzige Gebiete bevorzugt, woher auch die Namensgebung rührt. Am liebsten hat dies eine Temperatur von 32 bis zu 41°C. Nicht selten sind sie daher in Backstuben anzutreffen.

Ein anderer bei uns heimischer Verwandter ist das Ameisenfischchen. Auch hier ist der Name ein Hinweis dafür, was diese Insekten auszeichnet. Sie nisten sich im Ameisenbau ein und ernähren sich dort von den pflanzlichen Abfällen. Es ist eine Co-Existenz, was hier geschieht. Die beiden Insektengattungen leben rein nach dem Prinzip zu leben und leben zu lassen, ohne sich dabei zu bekämpfen. Zu größten Teilen liegt das aber vermutlich auch darin, dass sich die Ameisenfischchen parasitär einnisten. Nicht etwa in einen Wirtskörper, aber im Bau der Ameisen. Sie bleiben also in 99% der Fälle von den Nachbarstieren unbemerkt. Aber woher kommen Silberfische im menschlichen Haushalt? Muss man sie ertragen?

Obwohl die sich durch die Gegend schlängelnden Insekten durchaus bei der Schimmelbekämpfung als nützlich erweisen können, ekeln sich die meisten Menschen vor ihnen. Auch, wenn sie im Grunde Nützlinge sind, da sie vor allem gesundheitsschädlichen Schimmel als eine ihrer liebsten Nahrungsquellen sehen, sollte man diese Insekten nicht im eigenen Wohnbereich dulden.

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Woher kommen Silberfische?

Silberfische sind nicht zwangsweise Anzeichen für Schimmel innerhalb der eigenen vier Wände, nur weil sie ihn gerne fressen. Aber aus genau diesem Grund ist es wichtig, dieses Detail unbedingt im Hinterkopf zu behalten. Die Insekten halten sich nämlich logischerweise am liebsten dort auf, wo ihre Leibspeise am wahrscheinlichsten vorkommt: In Räumlichkeiten mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Woher kommen Silberfische in kalten Jahreszeiten? Besonders im Winter flüchten sie sich oft in Häuser, um es dort wärmer zu haben und leichter an Nahrung zu kommen. Die Luftfeuchtigkeit, bei der sie sich am wohlsten fühlen, beträgt 80%. Aus diesem Grund tauchen sie am häufigsten im Badezimmer auf. Und wo sie sind, ist ein Schimmel meist nicht mehr weit entfernt. Daher ist es wichtig, nicht, wie erwähnt, lediglich die Symptome des Problems zu bekämpfen, sondern auch gegen die Ursachen davon ganz systematisch vorzugehen.

Sie gelangen unter Umständen passiv durch ihre Larven in Obst, Gemüse und Blumenerde in des Menschen Wohnräume. Abseits davon ziehen sie Abflüsse als Behausung vor, wodurch sie oft auch durch unbenutzte Abwassersysteme in leerstehenden Wohnungen hineingelangen.

Es ist wichtig, sich zu fragen: Woher kommen Silberfische? Werden die Tierchen nämlich in großen Mengen gefunden oder bleibt es anders formuliert nicht bei hin und wieder Mal ein, zwei Exemplaren, die den Weg des eigentlichen Hausbewohners kreuzen, so muss keine Panik aufkommen. Dieser Umstand deutet bloß darauf hin, dass den Insekten ein besonders gut geeigneter Lebensraum geboten wird. Das kann einerseits an den vorherrschenden Raumtemperaturen liegen, aber auch durch das breite Angebot an Nahrungsmöglichkeiten passieren.

Der Körperbau von Silberfischchen

Zunächst bestehen die Tiere aus zweierlei großen Zusammensetzungen. Es gibt den Körper und die daran befindlichen Anhänge. Ohne die Anhänge dazuzurechnen, erreichen die Insekten eine Körpergröße von bis zu einem Zentimeter. Mit Schwänzen und Fühlern können es bis zu zwei Zentimeter, wenn nicht 2,2 werden.

An der Vorderseite sind die Schuppentiere mit zwei langen Fühlern ausgestattet. Am Körper selbst haben die Fischchen kleine Komplexaugen, durch welche sie nur ein paar Millimeter weit sehen können, wobei sie aber keine Höhen unterscheiden. Die Beschuppung der Tiere zieht sich über den gesamten Körper und je nach Gattung haben sie eine gewisse Farbprägung. Silberfischchen besitzen eine silbern schimmernde Beschuppung und einen orangetönigen Körper. Diese Schuppen schützen die Tiere auch vor Erschütterungen und anderen leichten Einflüssen. Werden sie von Menschenhand zerdrückt, halten sie aber alleine aufgrund des Größenunterschieds und dem damit verbundenen, möglichen Kraftaufwand nicht stand und werden demzufolge zerquetscht.

Und woher kommen Silberfische Überbleibsel? Gibt es so etwas? Die Tiere häuten sich einige Male während ihres Lebens und diese Schuppenteile bleiben zurück. Unter den Schuppen verbergen sich eine Vor-, eine Mittel- und eine Hinterbrust. Wer nun denkt, dass die Tiere durch so viel Oberkörper über keinen Unterkörper verfügen, der irrt. Obwohl diese drei Brustteile einen Großteil des Körpers (ohne Fühler oder Schwänze gerechnet) einnehmen, hat es einen Hinterleib, der aus sogar neun Teilen besteht. Hier befinden sich drei Schwänze, wovon zwei ein wenig seitlich abstehen und einer gerade nach hinten. Dieser ist auch der längste. Durch diese drei Schwänze halten sie ihr Gleichgewicht. Gleichzeitig beeinflussen diese die Schnelligkeit der Tiere, während sie mit ihren Fühlern vorantasten, ob der Weg frei ist. Aus diesem Grund geht man davon aus, dass sie nicht allzu gut sehen können.

Diese drei Schwänze haben alle einen Namen. Der mittlere, längere Teil stellt den Endfaden dar und wird als Terminalfilament bezeichnet. Die beiden seitlich leicht schräg abstehenden Schwänze haben den Namen Zerzi.

Kein Wunder also, dass die Tiere so viel größer wirken, wenn sie voller Schrecken vorm Menschen flüchten und dabei blitzschnell über den Boden entlang oder die Wand empor flitzen. Auf die Tiere trifft das altbekannte Sprichwort nämlich tatsächlich zu: „Dieses Tier hat mehr Angst vor mir, als ich vor ihm.“ Doch woher kommen Silberfische?

Während ihrer Lebensdauer häuten sich die Insekten regelmäßig. Bis zu ihrem Lebensende häuten sie sich zehn bis zwanzig Mal. Erst nach zehn bis vierzehn Häutungen sind sie geschlechtsreif und in der Lage, Eier zu legen. Im Durchschnitt legen die Weibchen 70 Stück in Fliesenfugen oder andere dunkle und geeignete Stellen. Durch diese Häutung nehmen sie eine Selbstreinigung vor. Eine andere Methode, um sich zu reinigen, haben die Tiere nicht.

Der große Konkurrent von Bücherwürmern

Neben Schimmel und Zucker lieben die Tiere Papier. Aus diesem Grund sind sie für Büchereien ähnlich gefährlich, wie es die Bücherwürmer sind. Zwar nehmen sie Reißaus vor den Menschen und verstecken sich daher in erster Linie zwischen den Blättern von Büchern, die kaum (mehr) ausgeliehen werden, aber das bedeutet längst nicht, dass sich hier horrende Populationen entwickeln können. Aber woher kommen Silberfische in einer Bibliothek und warum verweilen sie dort?

Da sie Druckerschwärze und alles andere, das überwiegend chemische Bestandteile aufweist, verabscheuen, fressen sich die Silberfischchen im Notfall um die bedruckten Buchstaben herum. Findet man demzufolge alte, durchlöcherte Bücher, kann das auch das Werk von einem Nest Silberfischchen sein.

Woher kommen Silberfische überhaupt? Wann tauchen sie auf?

Es gibt verschiedene Gründe, warum Silberfischchen zu Untermietern in einem Haushalt werden. Woher kommen Silberfische, wenn nicht hauptsächlich aus dem Abwassersystem? Und was lädt sie überhaupt ein, zu bleiben? Hier eine Liste:

  • Zu warme Räume
  • Zu hohe Luftfeuchtigkeit
  • Mangelnde Hygiene
  • Undichte Stellen
  • Ritzen und Risse in den Wänden

Abseits von den genannten Gründen kann es tatsächlich auch einfach ein purer Zufall sein, dass Silberfischen im eigenen Heim auftauchen. Woher kommen Silberfische dann? Eine Möglichkeit davon kann sein, dass sie abseits davon keinen besser geeigneten Lebensraum gefunden haben. In so einem Fall ist allerdings die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie mehrere Male innerhalb der Wohnung umziehen werden, bis sie einen geeigneten Ort für ihr Nest gefunden haben.

Nun bleibt womöglich trotzdem die Frage offen: Woher kommen Silberfische? Da es Silberfischen im Außenbereich zu kalt ist, verkriechen sie sich überwiegend in Abwassersystemen. Von dort gelangen sie dann in den Wohnraum des Menschen hinein. Gerne können Sie auf dieser Seite mehr erfahren.

Das Nest von Silberfischen ausfindig machen

Woher kommen Silberfische? Um langfristig gegen Silberfischchen vorgehen zu können und vor allem effektive Schritte gegen die Insekten setzen zu können, ist es nötig, das Nest der Gruppe ausfindig zu machen. Selbst, wenn sich gelegentlich nur ein, zwei Exemplare blicken lassen und diese dann schnell entfernt sind, bedeutet das nicht, dass nicht irgendwo größere Gruppen verborgen leben. Die lichtscheuen Tiere trauen sich nur in den seltensten Fällen aus ihrem Versteck. Kommen sie mit dem Menschen in Verbindung, dann meist während dem Putzen, weil man dabei aus Verstehen einen Gegenstand bewegt, auf dem bzw. in dem sie sich verkrochen haben.

Das Nest der Tiere lässt sich ganz einfach ausfindig machen. Da sie immer in Gruppen unterwegs sind und dabei förmlich einen Gänsemarsch laufen, kann man nachts einfach so leise wie möglich den befallenen Raum betreten und dabei dann schauen, worauf sie sich zu bewegen bzw. um die Frage „Woher kommen Silberfische innerhalb des betroffenen Raumes?“ endgültig beantworten zu können. Eine spezielle Uhrzeit, zu der dies durchgeführt werden sollte, gibt es nicht. Macht man allerdings zuvor stundenlang Lärm, tauchen sie nicht spontan nach zehn Minuten bereits in großen Scharen auf. Sie müssen durchaus den Eindruck vermittelt bekommen, dass sie gefahrlos aus ihrem Versteck kriechen können. Erst dann begeben sie sich auf Futtersuche.

unerwünschte Silberfische effektiv loswerden

Geht man gegen die Silberfische vor, so bekämpft man oft nur die Symptome anstatt der zugrundeliegenden Ursachen. Zu diesen zählt:

  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Keksbrösel und andere Zucker- oder Kohlenhydratreste im Bodenbereich, wie etwa Mehl
  • Tierfutter, das nachts einfach auf dem Boden liegen oder stehen bleibt
  • Schäden, wie Ritzen im Boden oder in Fliesen werden nicht behoben
  • Tapeten sitzen schlecht und beginnen sich abzulösen

Woher kommen Silberfische? Sind die Räume zu unhygienisch? Entgegen vieler Annahmen hat die Reinlichkeit der betroffenen Räume kaum bis gar nichts mit dem Befall zu tun. Ganz im Gegenteil können die unliebsamen Gäste sogar ein Zeichen dafür sein, dass keine zu scharfen, chemischen Reinigungsmittel verwendet werden. Das ist schließlich auch für den Menschen von großer Wichtigkeit.

Auch kann es vorkommen, dass sie aufgrund anderer für sie optimale Bedingungen auftauchen und sich einzunisten beginnen. Dazu zählt unter anderem ein reiches Nahrungsangebot. Tierfutter oder Hausstaubmilben gehören zu ihren liebsten Nahrungsquellen.

Hohe Luftfeuchtigkeit als Ursache bekämpfen

Eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmel und sollte daher auch abseits von Silberfischchen ein Alarmsignal sein, das es zu beseitigen gilt.

Fensterlose Bäder sind ganz besonders davon gefährdet, dass sich eine hohe Feuchtigkeit im Raum anzustauen beginnt. Handtücher, Badetücher, -mäntel und -matten sollten daher in anderen Räumen getrocknet werden. Allgemeinhin ist es ratsam, Wäsche nicht im Wohnraum zu trocknen und wenn, dann stets gründlich zu lüften. Die Tür zum Flur soll in so einem Fall möglichst immer geöffnet sein. Steht eine längere Reise auf dem Plan, so sollten alle Innentüren geöffnet bleiben, die Fenster gleichzeitig aber geschlossen werden. Zumindest, wenn keine Haustiere zurückbleiben, die von einem Sitter regelmäßig gefüttert werden. In so einem Fall besteht bestimmt die Möglichkeit, diese Person auch mit kurzem Lüften zu betrauen.

Doch nicht nur im Badezimmer kann eine Dauerfeuchte entstehen. Auch in der Küche wird Dunst erzeugt, weshalb Dunstabzugshauben zu den wichtigsten Zusatzgeräten zählen. Ist so etwas nicht gegeben, ist es auch hier wichtig, regelmäßig zu lüften und den Boden in bestimmten Abständen immer wieder zu wischen.

Wichtig! Dauerlüften sorgt dafür, dass durch die ununterbrochene Zufuhr von kalter Luft viel Energie vom Heizen verlorengeht. Zudem unterstützt dies keinen schnellen Luftaustausch.

Oft sind es auch bauliche Mängel, welche die Schuld daran tragen, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Es ist daher ratsam, bei einem solchen Problem auf Messgeräte zurückzugreifen, um den Feuchtigkeitswert zu bestimmen. Mit dieser Information kann man dann an die Hausverwaltung oder direkt an Fachpersonal herantreten – je nachdem, ob man eine Mietwohnung oder ein eigenes Haus bewohnt.

Es gibt einige Methoden, um gegen die unerwünschten Untermieter vorzugehen. Dabei ist es wichtig, zunächst festzustellen, wie hoch der Befall ausfällt. Sind es bloß ein paar Tierchen oder hat sich bereits ein großes Nest festgesetzt? Woher kommen Silberfische? Ist das Nest bereits gefunden worden?

Mittel gegen Silberfische

Am effektivsten ist es, die hohe Luftfeuchtigkeit loszuwerden. Dies lässt sich am einfachsten durch Lüften bewerkstelligen, da es sich dabei um eine Sofortmaßnahme handelt, die zu jeder Zeit durchgeführt werden kann. Querlüften, also das Lüften in mehreren Räumen gleichzeitig sorgt für Luftzug und damit einen schnelleren Luftaustausch. Wichtig ist in diesem Fall lediglich, darauf zu achten, dass weder Tiere, noch Kinder oder andere Personen zu sehr in der Zugluft verweilen. So kann Erkältungen vorgebeugt werden.

Da die lichtscheuen Tierchen stets an dunklen und zugleich trockenen Orten Zuflucht finden, tauchen sie unter anderem an folgenden Stellen vermehrt auf:

  • Hinter Tapeten, die sich von der Wand ablösen
  • In Fliesenfugen, die Risse aufweisen
  • Zwischen den Haaren von langhaarigen Badematten oder Teppichen
  • Hinter Fußleisten
  • Zwischen Bodenplatten bzw. in Abständen davon
  • Hinter Fußdekorleisten in der Küche
  • Ungelüftete Kellerräume

Hierbei gibt es einige Methoden und Mittel gegen Silberfische, die gut funktionieren. Es ist wichtig, schadhafte Stellen in diesen Bereichen umgehend zu beseitigen. So kann von vornherein vermieden werden, dass sich Silberfischchen dort einzunisten beginnen. Silikon ist hier ein gut bewährtes Hilfsmittel, um kleinere Stellen sofort zu verschließen. Leben Haustiere im Haushalt, die dazu neigen, daran zu knabbern, kann man auch Aquariumsilikon verwenden. In diesem befinden sich weniger für Haustiere schädliche Inhaltsstoffe, weshalb sie oft auch bei Eigenbaukäfigen Verwendung finden.

Wichtige Mittel gegen Silberfische:

  • Schimmel durch regelmäßiges Lüften vermeiden
  • Besteht Schimmel, so ist es nötig, einen Fachmann hinzuzuziehen
  • Nahrungsmittel müssen gut verschlossen aufbewahrt werden
  • Wird festgestellt, dass sich Silberfische in einem Nahrungsmittel aufhalten, ist es hygienischer, dieses zu beseitigen und selbige Sorte künftig eventuell anders aufzubewahren; Kartoffeln sollten zum Beispiel nicht offen aufbewahrt werden, wenn der Raum eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweist
  • Wasserschäden müssen unverzüglich behoben und der Boden entsprechend getrocknet werden
  • Abflussrohre sollen in regelmäßigen Abständen mit heißem Wasser ausgespült werden
  • Ritzen und Risse in Wänden und Böden sollten umgehend mit Silikon oder anderen Materialien verschlossen werden
  • Kammerjäger als Ratgeber oder auch direkt als Dienstleister hinzuziehen
  • Chemische Mittel gegen Silberfische oder noch besser Hausmittel anwenden

Silberfischchen im Badezimmer

Im Bad sowie in anderen Sanitärräumen weist ein Befall von Silberfischen darauf hin, dass eine zu hohe Luftfeuchtigkeit besteht und daher Schimmel zu entstehen droht. Mittel gegen Silberfische vermeiden zwar langfristig die Symptome, aber nur bedingt auch die Ursache der gegebenen Lage.

Man kann in so einem Fall den Hauseigentümer bzw. den Vermieter zu Rate ziehen. Allerdings obliegt es nur in den seltensten Fällen diesen Personen, dagegen vorzugehen. Eine hohe Luftfeuchte entsteht durch das Trocknen von Wäsche innerhalb der Wohnräume. Oder zum Beispiel, weil nach dem Duschen oder Baden der Raum nicht anschließend gelüftet wird. Besonders fensterlose Räume sind hiervon betroffen, weshalb regelmäßiges Stoßlüften als Mittel gegen Silberfische wichtig ist, genauso wie das Offenlassen der Türen von betroffenen Zimmern. So kann die Luft zirkulieren und die Feuchtigkeit entweichen.

Silberfischchen in der Küche

Hinter Dekorleisten oder auch Fußleisten verstecken sich die Tiere hier am liebsten. Tauchen sie auf, so ist es wichtig, zu eruieren, was der Grund dafür sein könnte. Schimmel im Küchenbereich ist selten, also halten sich die Insekten hier nur in seltenen Fällen dort auf, um auf die Entstehung dessen zu warten. Eventuell stellt Dunst aufgrund von einem fehlenden Abzug ein Problem dar, dann kennt man allerdings bereits die Ursache und weiß auch schon das natürlichste Mittel gegen Silberfische in den eigenen vier Wänden.

Eine der Hauptursachen für Silberfischchen in der Küche können Vorräte sein, die nicht richtig aufbewahrt werden. Gelangen deshalb jene Insekten in die eigene Wohnung, so werden unter Umständen auch Lebensmittelmotten oder gar anderes Ungeziefer folgen.

Was allerdings auch dem Besuch von Silberfischchen auf lange Dauer zugrunde liegen kann, ist Tierfutter. Wird dieses nur einmal am Tag ausgewechselt oder bei wildem Verhalten der Tiere ständig am Boden verteilt und anschließend nicht entfernt, so lockt dies irgendwann die unerwünschten Insekten auf. Für die stellt dies nämlich eine willkommene Nahrungsquelle dar. Mittel gegen Silberfische wären hier ganz simpel: Einfach darauf achten, dass solche Gegebenheiten den Insekten nicht geboten werden.

Silberfischchen im Schlafzimmer

Wieso tauchen die ungeliebten Fischchen ausgerechnet im Schlafzimmer auf? Grund dafür sind Hausstaubmilben, die sich in Matratzen und ungenutzter Bettwäsche aufhalten.

Um dem vorzubeugen, ist es wichtig, regelmäßig die Bettwäsche und auch die Matratzen zu wechseln. Nach vier Jahren sollten letztere gegen neue ausgetauscht werden. Die Bettwäsche sollte hingegen spätestens alle vier Wochen ausgetauscht werden. Es ist empfehlenswert, beim Tausch dessen die Matratzen und gegebenenfalls auch die Schoner davon auszulüften. Das sind innerhalb des wohl privatesten Raumes die besten Mittel gegen Silberfische.

Wer gerne ein großes Sortiment an Bettwäsche besitzt, sollte dieses nicht wochen- oder gar monatelang ungeachtet im Schrank liegen lassen, sondern regelmäßig zur Verwendung bringen. Gibt es so viel, dass ein paar Sets davon mehrere Monate ungenutzt bleiben, so sollte man diese dennoch mit einer gewissen Regelmäßigkeit ausschütteln und neu zusammenlegen.

Die Bettwäsche sollte bei zumindest 60°C gewaschen werden. Auch das ist ein gutes Mittel gegen Silberfische, das vor allem langfristig wirkt.

Neben der gründlichen Reinigung von Bettwäsche und Matratze sollte auch das Bettgestell selbst regelmäßig geputzt werden. Spülmittel ist hierfür nicht notwendig und wenn, dann sollte man am besten auch jene zurückgreifen, die Zitronensaft in ihren Inhaltsstoffen aufführen. Ansonsten reicht es, wenn man Zitronensaft ins warme Wasser gibt und dieses ausgiebig mischt, ehe der Lappen darin eingetaucht wird. Bei der Reinigung darf keine Ecke außen vor gelassen werden, da sich die Tiere hierin oft Rückzugsorte aussuchen. Auch in den Schränken selbst und damit insbesondere bei unberührter Wäsche oder Kleidung verstecken sie sich gerne. Hier kann man ebenfalls mit den genannten Mitteln wischen.

Silberfischchen im restlichen Wohnbereich

Auch Wohnzimmer, Kinderzimmer oder Wohnungseingänge sind nicht davor gefeit, eine Behausung für die Insekten zu bilden. Hier gilt es, sicherzustellen, ob es Ecken gibt, die völlige Dunkelheit bieten und diese im Anschluss mit Licht zu versorgen. Nebenher könnten auch Haare eine willkommene Nahrungsquelle für die Sechsbeiner darstellen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob diese von den Menschen kommen oder vom Haustier. Regelmäßig aufzukehren sollte allerdings zur Grundreinigung zählen. Für Mensch und Tier verträgliche Mittel gegen Silberfische zeigen hier gute Wirkungen. Es muss nicht sofort zu scharfer Chemie gegriffen werden.

Silberfischchen im Keller

Kellerräume sind nach Badezimmern die häufigsten Unterkünfte von Silberfischchen. Hier ist es dunkel, die Luftfeuchte erreicht hohe Werte, wenn der Keller als Trockenraum Verwendung findet und ihre Ruhe haben die Insekten obendrein meist sogar tagsüber. Nicht zuletzt deshalb ist das der Raum, in dem die Gefahr am höchsten ist, dass die Nestpopulation binnen kürzester Zeiträume fast Rekordgröße erreicht.

Besonders im Keller ist es daher oft nötig, einen Spezialisten einzuschalten.

Gute Mittel gegen Silberfische – Einem Befall effektiv vorbeugen

Ist es erst geschafft, die Plage loszuwerden oder besteht noch gar kein Befall, so ist es wichtig, verschiedene Vorkehrungen zu treffen, um ebendies so beizubehalten.

Liest man sich in gängige Ratgeber ein, ist oft die Rede von Mittel gegen Silberfische, die in jedem Haushalt selbstverständlich sein sollten. So auch die vorergehenden Tipps, welche die Grundreinigung innerhalb der eigenen vier Wände einschließt. Wichtig ist hierbei allerdings, darüber hinaus ein paar Vorsichtsmaßnahmen nachzugehen. Regelmäßig die Abflüsse von Waschbecken in Küche und Bad sowie auch den der Dusche zu verschließen – am besten jeden Abend und dann über die gesamte Nacht – ist ein guter Schritt dagegen. Hierfür dienlich sind bereits herkömmliche Abflussstöpsel, die durch das Material, aus dem sie bestehen, vollkommen abdichten und damit verhindern, dass sich die Insekten an ihnen vorbeiquetschen.

Um dann noch einen Schritt weiter in der Vorbeugung gegen einen Silberfischchenbefall zu gehen, sollte in regelmäßigen Abständen, wie zum Beispiel alle vierzehn Tage, heißes Wasser durch die Rohre gejagt werden. Es ist hierbei völlig ausreichend, den Wasserstrahl fünf Minuten lang laufen zu lassen. Solche Mittel gegen Silberfische gehen bereits weit über die Grundreinigung hinaus und sollten daher langfristig dazu führen, dass sich kein Silberfischchen oder -pärchen in die eigene Wohnung wagt. Und wenn doch, dann sollte die Menge überschaubar sein, sodass sie sich einfach aufsaugen lassen. Aber Achtung in so einem Fall: Die Tiere können bis zu dreihundert Tage ohne Nahrungsaufnahme überleben. Ähnlich den Spinnen sind sie daher unter Umständen dazu in der Lage, zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Staubsauger hinauszuklettern. Besser wäre es, sie an Ort und Stelle mit zum Beispiel einer Fliegenklatsche zu zerquetschen.

Unabhängig von der gegebenen Luftfeuchtigkeit beginnen sich die Silberfischchen ab einer Raumtemperatur von 22°C immens wohl zu fühlen. Für den Menschen und auch Haustiere sollte aber ohnehin eine Durchschnittstemperatur von 18°C vorherrschen, damit der Kreislauf nicht unnötig belastet wird.

Nicht auf utopische Vorschläge einlassen, aber helfen Mittel gegen Silberfische wirklich?

Auch hier wird empfohlen, Ritzen, Risse und Fugen mit Silikon abzudichten. Keinesfalls lesen Sie hier allerdings davon, das mit sämtlichen Fliesenfugen oder Bodenkanten zu tun. Nur falls sich dort bekanntlich Silberfischchen angesiedelt haben und diese vertrieben worden sind, ist es empfehlenswert, so vorzugehen.

Als bloße Vorsichtsmaßnahme alles mit Acryl, Silikon oder anderen Materialien zu versiegeln, ist auf langfristige Zeit gesehen auch für den Menschen nicht gut. Wird immer mittels einem solchen Mittel gegen Silberfische vorgegangen, gleicht dies einer hermetischen Abriegelung, welche im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass man eine Bakterienphobie entwickelt und durch den geringsten Kontakt mit solchen krank wird. Auch der übermäßige Gebrauch von Desinfektionsmitteln oder anderen Hygienereinigern ist aus selbigem Grund nicht zu empfehlen.

Silberfischchen entdeckt: Alle ausrotten oder leben lassen? Welche Mittel gegen Silberfische helfen?

Es ist nicht gängig, Insekten im eigenen Heim als Mitbewohner zu dulden. Allgemeinhin muss dies immer im eigenen Ermessen sein. Eine vollständige Ausrottung einer Tierart stellt einen massiven Eingriff in unsere Natur dar und die Vertreibung von Silberfischchen mittels scharfer Reiniger, Desinfektionsmittel und Abdichtung aller Fugen richtet auf die langfristige Dauer gesehen mehr Schaden am menschlichen Leben an, als dadurch vermieden würde.

Zusätzlich sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass insbesondere chemische Fallen und all jene, welche dazu beitragen, dass die Tiere über einen gewissen Zeitraum hinweg verenden, eine Qual für die Tiere darstellen. Selbst, wenn es sich dabei um Insekten handelt. Es ist daher auch eine Option, anzudenken, ob auf (Haus-) Mittel gegen Silberfische zurückgegriffen wird, welche den Tieren nicht direkt schaden. Im Grunde genommen handelt es sich bei Silberfischchen nämlich sogar um Nützlinge. Sie sind weder gefährlich für unsere Gesundheit, noch übertragen sie irgendwelche Krankheiten. Dieser Thematik haben sich bereits mehrere wissenschaftliche Studien gewidmet und jedes Mal ging das Ergebnis zur Erleichterung betroffener Haushalte aus. Ihr Aussehen mag ein wenig unappetitlich aussehen, aber das ist eine Tatsache, die sie mit unzähligen anderen Insektengattungen teilen.

Silberfische bekämpfen

Es gibt verschiedene Möglichkeit, Silberfische bekämpfen zu können. Dabei gilt es stets zwischen natürlichen Hausmitteln und chemischen Hilfsmitteln zu unterscheiden.

Verständlicherweise möchte man beim Silberfische bekämpfen vermeiden, dass sich die Tiere langfristig in den eigenen vier Wänden ansiedeln. Es kommt hier aber auch darauf an, wie groß die Plage ausfällt. Sind es lediglich ein paar Tiere, so lassen sie sich mit einfachen Mitteln schnell vertreiben. Ist der Befall groß und hat die Menge eine unüberschaubare Zahl erreicht, so ist unverzüglich professionelle Hilfe anzufordern. Kammerjäger haben nicht selten mit solchen Insekten zu tun und wissen hier Rat. Dennoch lohnt es sich, im Vorhinein über die Webseiten einzelner Dienstleister in Erfahrung zu bringen, gegen welche Tiere sie vorgehen und mit welchen Mitteln hier gearbeitet wird.

Ebenso ein wichtiges Detail beim Silberfische bekämpfen ist die Tatsache, dass ausgelegte Fallen – egal, ob Hausmittel oder Chemiekeule – ihre Routen kreuzen müssen. Das damit gemeinte Verhalten gleicht dem von Ameisen. Sie ziehen in einer Behausung ein, bilden ein Nest, sorgen für Nachwuchs und legen dann zuvor akribisch festgelegte Wege fest, die sie immer und immer wieder, ohne dabei eine Pause einzulegen, hinter sich bringen werden. Nur, wenn sie über einen immens langen Zeitraum hinweg nicht auf ihrer Nahrungssuche fündig werden, ändern sie diese Routen. Wartet man also darauf, dass die Silberfischchen von alleine auf eine Falle aufmerksam werden, können bis zu dreihundert Tage vergehe, ehe sie auf die Idee kommen, einmal dort vorbeizuschauen.

Natürliche Hausmittel zum Silberfische bekämpfen

Wird ein feuchtes Handtuch ausgelegt, auf dem Zuckerwürfel abgelegt oder Staubzucker gestreut wird, stellt dies eine gute, natürliche Falle für die Tiere dar. Auch Mehl als Alternative bietet sich hier gut an. Dabei ist es wichtig, zu bedenken, dass die Tiere durch den Verzehr davon nicht sterben werden, sondern bloß davon angelockt werden. Sie müssen hierbei dann händisch gefangen und/oder getötet werden.

Auch Kartoffeln, die in einer Schale aufbewahrt werden, wirken ähnlich, wie Essig gegen Bienen. Bloß, dass die Tiere hieran nicht verenden werden. Da sie an Wänden emporklettern können, nützt es nichts, hier Flaschen zu verwenden. Eine Alternative dazu stellt es allerdings dar, wenn gewartet wird, bis sich ein Tier oder sogar mehrere darin befinden, um dann einen Stöpsel daran anzubringen. So können die Ungeziefer nicht mehr flüchten und entsorgt werden.

Eine zweite Option, um Silberfische bekämpfen zu können, die mittels einer Kartoffel gegeben ist, wäre folgende: Die ungekochte Kartoffel wird in zwei Hälften geschnitten. Dabei darf die Schale ruhig bleiben. Es muss lediglich die Vorbehandlung stattfinden, beide Teile um ein paar Zentimeter auszuhöhlen. Jede Hälfte wird nun auf ein Blatt Papier gelegt, wobei die ausgehöhlte Seite nach unten aufliegt. Nun wird einen Abend bzw. eine Nacht lang gewartet. Ist die Falle an der richtigen Stelle platziert worden, befinden sich nun Tiere auf dem Papier unter der Kartoffel und an deren Innerseite, die entfernt werden können. Dieser Vorgang kann direkt mit denselben Kartoffelhälften wiederholt werden. Haben sich keine Tiere dorthin begeben, ist es empfehlenswert, die selbstgebastelte Falle einfach um einen halben Meter in eine andere Richtung zu verrutschen und es noch einmal zu versuchen. Erst, wenn die Kartoffel hart wird oder zu faulen beginnt, muss sie gegen eine neue ausgetauscht werden.

Backpulver stellt auch eine sehr effektive Methode beim Silberfische bekämpfen dar. Wurde festgestellt, wo sich ihr Nest befindet, so streut man am besten direkt davor eine Mischung aus Kristall- oder Staubzucker und Backpulver. Es ist wichtig, nicht eines nach dem anderen davor auszustreuen, sondern beide Zutaten zunächst richtig zu vermischen. Wenn die Tiere nun beginnen, dies aufzusammeln, fressen sie später das Backpulver mit. Dieses beginnt anschließend in ihren Mägen aufzuquellen, was sie nicht überleben werden. Dabei ist es wichtig, dass dies direkt vor ihr Nest gestreut wird, obwohl dies auch abseits davon ein gutes Mittel darstellt. Denn befindet sich eine solch attraktive Nahrungsquelle direkt vor dem Nest, werden sie keinen anderen Weg zurücklegen, um an ein vergleichbares Festmahl zu gelangen.

Alternativ kann auch Borax anstelle von Backpulver verwendet werden. Hier ist aber wichtig zu beachten, dass die feinen Staubpartikel von diesem Mittel beim übermäßigen Einatmen die Lungen schädigen können. Zudem gilt Borax als fruchtbarkeitsschädigend.

Klebefallen, um das Silberfische bekämpfen möglichst effektiv durchzuführen, gibt es mit und ohne Chemikalien. Möchte man selbst eine natürliche Variante davon herstellen, so greift man am besten auf Holzleim zurück. Dieser wird auf einen großen Streifen Papier oder Packpapier gestrichen. Ein Lockstoff, wie beispielsweise ein Stück Kartoffel befindet sich in der Mitte und wartet auf die Tiere. So ist es möglich, sie anzulocken und gleichzeitig darauf ohne weiteres Zutun verenden zu lassen.

Alternativ dazu lässt sich mithilfe von Honig eine gute Klebefalle zum Silberfische bekämpfen herstellen. Ein Stück Papier wird damit eingestrichen, oder einige Tropfen davon auf ein Tuch fallen gelassen. Nun wird es möglichst in der Nähe des Nestes platziert. Beginnen sich die Fischchen den Bauch damit vollzuschlagen, kleben sie am Honig fest. Tags darauf kann man die Falle mitsamt allen Tieren getrost entsorgen.

Weitere Hausmittel, um die abstoßend wirkenden Silberfischchen loszuwerden, wären doppelseitiges Klebeband, welches eine dritte mögliche Klebefalle darstellt, oder Lavendelöl. Der Geruch von diesem Öl vertreibt die Insekten nicht nur, sondern hält sie von vornherein sogar aus den eigenen vier Wänden fern. Das doppelseitige Klebeband funktioniert nur dann als Falle, wenn es mit Zucker oder ähnlichen Lockstoffen versehen wird.

Natürliche Hausmittel zum Silberfische bekämpfen, die nicht töten

Der Geruch von Essig, Zitrone oder Lavendel schlägt die Tiere in die Luft. Nicht bloß, wenn sie sich bereits im Inneren einer Wohnung angesiedelt haben, sind diese ganz besonders zu empfehlen. Auch, wenn diese Hausmittel dazu dienen sollen, um die Insekten von Vornherein fernzuhalten, erweisen sie sich als überaus nützlich.

Beim Einsatz von Lavendel bietet sich insbesondere das Öl an, welches zusammen mit Aromen von dieser Pflanze gekreuzt wird. So bleibt das Silberfische bekämpfen durchwegs natürlich.

Ein Gutes hat die Sache schließlich: Zitrus- und Lavendeldüfte zählen zu den größten Favoriten in deutschen und selbst österreichischen Haushalten.

Chemische Hilfsmittel zum Silberfische bekämpfen

Chemische Hilfsmittel sind immer mit hoher Obacht einzusetzen, denn sie schaden zwar einerseits natürlich den Fischchen, aber gleichzeitig auch der eigenen Gesundheit. So ist es zum Beispiel, zwingend notwendig, beim Einsatz von oft gegen Silberfischchen empfohlenem Kieselgur-Pulver, welches auch unter der Bezeichnung „kristallines SiO2“ bekannt ist, einen Fachmann hinzuzuziehen.

Werden chemische Fangfallen zum Silberfische bekämpfen gekauft, so ist es wichtig, darauf zu achten, dass diese frei von Insektiziden sind. Zudem müssen sie auch feuchtigkeitsbeständig sein, unabhängig davon, ob es sich um das Badezimmer handelt. Zu keiner Zeit darf nämlich vergessen werden, dass eine entsprechende Luftfeuchtigkeit bestehen muss, damit sich die Tiere überhaupt erst anzusiedeln beginnen.

Es gibt Insektensprays, die sehr effektiv beim Silberfische bekämpfen wirken. Diese werden direkt auf die Lebensräume der Tiere aufgesprüht. Natürlich ist es daher ratsam, diesen Spray erst anzuwenden, wenn das Zuhause der Fischchen entdeckt und ausgeforscht worden ist. Solche Sprays sollten allerdings nicht angewendet werden, wenn sich Kinder oder Haustiere im Raum befinden. Auch muss unbedingt ein Fenster dabei geöffnet sein, damit die Luft zirkuliert und die Chemikalien nicht länger als nötig innerhalb des Raums verweilen. Muss ein solcher Insektenspray im Kinder- oder Wohnzimmer angewendet werden, so sollte dieser dann in der Zeit nicht weiter bewohnt werden. Auch nach der Anwendung ist es zwingend notwendig, zunächst einen oder zwei Tage zu warten, danach ausgiebig zu lüften und erst dann wieder dem geregelten Tagesablauf nachzugehen.

Köderdosen stellen ebenfalls eine chemische Möglichkeit zum Silberfische bekämpfen dar, die vom allgemeinen Fachhandel offeriert werden. In diesen befindet sich Gift, das durch Öffnen für die Insekten freigegeben wird. Ein Köder im Inneren sorgt dafür, dass die Tiere diesen als Nahrung sehen und ihn abzubauen beginnen. Mehrere Insekten tragen das Gift demnach in ihr Nest, wodurch dieses Mittel ganze Generationen ausrotten kann. Es stellt damit eine effektive Alternative zum Kammerjäger dar, welche aber nicht unbeaufsichtigt gelassen werden soll. Auch hier gilt es, Kinder und Tiere unbedingt davon fernzuhalten. Köderdosen sondern keinen besonderen Geruch ab, können aber auch für den Menschen schädlich sein. Man muss sich unbedingt gründlich die Hände waschen, wenn diese in Berührung mit dem Köder kommen. Bei starkem Befall können bis zu zehn oder fünfzehn Dosen eingesetzt werden. Der Giftstoff, der in solchen Köderdosen verwendet wird, heißt Azamethiphos. Hierbei handelt es sich um Nervengift. Andere werden oft in Verbindung mit insektizidfreien Lockstoffen angepriesen, dürfen aber ebenfalls auf keinen Fall unterschätzt werden. Der hierin enthaltene Stoff ist mit einer CAS-Nummer ausgestattet, was bedeutet, dass es sich hierbei um ein innerhalb der EU zugelassenes Pflanzenschutzmittel handelt. Langfristig eingesetzt kann dieses Mittel dem Wasserorganismus schaden. Besonders bei Haustieren ist hier deshalb auch Vorsicht geboten, da sie diesen nachweislich auf lange Dauer schaden werden.

Auch gibt es Klebedreiecke, die mit ähnlichen Mitteln arbeiten. Sie erinnern an Motten- oder Fliegenfallen und locken mit einem Köder, nehmen die Tiere aufgrund ihrer Klebefläche gleichzeitig gefangen. Da sie nicht mehr fliehen können, verenden sie nach einer Zeit.

Natürliche Fressfeinde ansiedeln, um Silberfische bekämpfen zu können

Neben allen vorgenannten Mitteln gibt es auch die Möglichkeit, natürliche Fressfeinde von Silberfischchen anzusiedeln:

  • Mit dem Ohrwurm die Silberfische bekämpfen: Er ist ein natürlicher und auch gefährlicher Feind der Insekten. Sind eine Abstellkammer oder der Keller befallen, so besteht die Option, einen Ohrwurm in diesen Räumlichkeiten anzusiedeln. Eine Herberge, die sie gerne bewohnen, besteht aus viel Stroh. Zum Beispiel kann hierfür ein alter Blumentopf oder eine größere Kaffeetasse mit trockenem Stroh befüllt werden. Ob man nun einen Ohrwurm den Fischchen vorzieht, muss letzten Endes jeder für sich selbst entscheiden…
  • Mit der Spinne die Silberfische bekämpfen: Bei dem achtbeinigen Fressfeind macht es keinen Unterschied, um welche Rasse es sich handelt. Da sich ohnehin schnell Hausspinnen unter dem Bett oder anderen Orten, an denen nicht ständig geputzt wird, ansammeln, machen Silberfischchen einen großen Bogen darum. Wer furchtlos gegenüber Spinnen ist und sich damit abfinden kann, ein solches Tier für zumindest kurze Zeit als Mitbewohner zu haben, kann eine von draußen einfangen oder auch eine in der Wohnung entdeckte Spinne einfangen und sie in den Raum bringen, der von Silberfischchen befallen ist. Da die Tiere ein großes Nahrungsangebot für sie darstellen, werden sie sich dort schon bald häuslich einrichten und einen Bewohner nach dem anderen fangen und verzehren. Nicht zu verwechseln ist der entfernte Verwandte, nämlich der Weberknecht. Diese Fluginsekten haben zwar auch acht Beine, ziehen es aber vor, keine Silberfischchen zu essen.

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