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Bettwanzen

Zum Glück zählen Bettwanzen zu den Parasiten, mit denen man es eher selten zu tun hat, die meisten Menschen haben in ihrem Leben noch nie eine Bettwanze zu Gesicht bekommen. Die zu den Insekten zählenden Tierchen kennt man rund ums Mittelmeer bereits seit dem Altertum, nach Mitteleuropa kamen sie erst, als sie dort in den Häusern ideale Lebensbedingungen vorfanden.

Inzwischen findet man Bettwanzen in allen Erdteilen, in Deutschland galten sie vor ein paar Jahren als nahezu ausgestorben, in letzter Zeit gab es aber wieder mehr Berichte über Befälle mit Bettwanzen. Zum einen sind die Parasiten inzwischen gegen viele chemischen Stoffe resistent, und zum anderen dürfen auch keine Insektizide mehr eingesetzt werden.

Das Aussehen der Bettwanzen

Bettwanzen haben normalerweise eine Größe von höchstens 5,5 Millimetern, haben sie sich allerdings mit Blut voll gesaugt, beträgt ihre Größe bis zu 9 Millimeter. Die rotbraunen Insekten sind sehr flach. Ursprünglich hatten die Parasiten Vorderflügel, doch diese haben sich zurückgebildet, so dass Bettwanzen nicht mehr fliegen können. Dennoch können sie sich sehr flink fortbewegen, denn sie haben sechs Beine.

Die komplett behaarten Insekten durchstechen mit ihrem Rüssel die Haut von Tieren und Menschen und können damit dann Blut aufsaugen. Die etwas größeren Weibchen können in ihrem Leben etwa 200 Eier legen, nach rund zwei Wochen schlüpfen daraus die Larven. Die kleinen Larven sind noch transparent, man erkennt also gut, ob sie Blut aufgenommen haben.

Bettwanzen von Flöhen unterscheiden

Sollte man einen kleinen, juckenden Punkt auf der Haut feststellen, so kommt nicht nur die Bettwanze als Auslöser in Frage. Auch andere Parasiten saugen Blut und verursachen dadurch rote Stellen inklusive Juckreiz. In erster Linie handelt es sich um Stiche von Schnaken, aber auch Flöhe sollte man nicht ausschließen.

Der Biss einer Bettwanze macht sich aber durch ganz typische Merkmale bemerkbar. Nur selten trifft sie gleich ein Blutgefäß, weshalb sie mehrmals zustechen muss, so entstehen die so genannten Wanzenstraßen, viele rote Punkte reihen sich also aneinander. Flohbisse jucken immer sofort, während der Juckreiz bei Bettwanzen erst wesentlich später einsetzen kann. Manche Menschen reagieren jedoch sehr empfindlich auf die Bisse, die fühlen sich dann allgemein schlecht und leiden eventuell auch unter Sehstörungen.

Beim Wanzenbiss fällt auch auf, dass sich inmitten der geröteten Stelle ein winziger Blutpunkt befindet. Wenn die Wanzen sich wieder in ihre Verstecke begeben, hinterlassen sie oftmals leichte Blutspuren, diese findet man auf dem Bettzeug oder dem Schlafanzug. Nachdem die Tierchen sich vollgesaugt haben, setzen sie Kot ab, auch diese Spuren sieht man häufig auf dem Bettlaken. Bettwanzen sind ausschließlich nachts aktiv, Flöhe beißen auch am Tag. Haben sich Bettwanzen im Schlafzimmer eingenistet, so nimmt man auch meistens einen sehr süßlichen, aufdringlichen Geruch wahr.

Bettwanzen bekämpfen

Um Bettwanzen ohne professionelle Schädlingsbekämpfung wieder loszuwerden, bedarf es einiger Anstrengungen und am besten auch einer Reihe Hilfsmittel.

Dieses hochwirksame Bettwanzenspray auf Wasserbasis tötet Wanzen und Bettwanzen und hält sie über Monate fern. Die Anwendung hat großflächig zu erfolgen.

Zusammensetzung / Wirkstoffe:
Esbiothrin 0.06% (0,6g/l) Permethrin 0.12% (1,2g/l)
Zusätze: Emulgator und Wasser
BAuA Reg.Nr.: N-54769

BIOZIDPRODUKTE VORSICHTIG VERWENDEN. VOR GEBRAUCH STETS ETIKETT UND PRODUKTINFORMATIONEN LESEN. WENDEN SIE DAS PRODUKT NUR WIE VORGESCHRIEBEN AN.

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